Life careerism

Dä Schnäller isch dä Gschwinder

Scharen von Studierenden strömen in ihren letzten Semestern an Karrieremessen und besuchen Jobplattformen, um sich über Einstiegs- und Traineeprogramme oder Praktika zu informieren. Dies hat jedoch den entscheidenden Nachteil, dass Studierende und Arbeitgeber erst dann «zusammengeführt» werden, wenn Studierende auf Jobsuche sind. Das ist aus unserer Sicht zu spät.

Deshalb ist es sowohl für Arbeitgeber als auch für Studierende unerlässlich, sich bereits früh gegenseitig kennenzulernen. Genau aus diesem Grund sind viele Arbeitgeber heute in sozialen Netzwerken und Medien präsent oder arbeiten eng mit studentischen Vereinen zusammen, um Studierende dort anzusprechen, wo sie während ihres Studienalltags auch tatsächlich sind.

Studierenden-Plattformen mit Karrierebereichen wie beispielsweise uniboard.ch/karriere stellen eine nahezu perfekte Kombination aus beiden Welten dar: Einerseits nutzen Studierende solche Portale täglich, um sich bei Fragen zum Studium gegenseitig zu helfen. Andererseits können Arbeitgeber solche Plattformen nutzen, um die Community langfristig und nachhaltig auf sich aufmerksam zu machen – und nicht erst dann, wenn sie Lust dazu haben. Zu diesem Zeitpunkt könnte es nämlich bereits zu spät sein.

Studierende, die sich erst am Ende ihres Studiums mit Karrierechancen beschäftigen, könnten entscheidende Kriterien für den Einstieg bei ihrem Traumarbeitgeber verpassen. Arbeitgeber dürfen Studierende also nicht erst dann ansprechen, wenn ihre Meinungen und Präferenzen bereits geformt sind. Für Arbeitgeber wie für Studierende gilt wie bei so Vielem im Leben: «Dä schnäller isch dä Gschwinder».

Was wir beobachtet haben: Arbeitgeber wissen heute, dass Studierende, die sich lustige Katzenvideos auf Facebook anschauen, dort auch auf spannende Stelleninserate aufmerksam gemacht werden können. Genauso können sie auf Studierenden-Plattformen auf Arbeitgeber hingewiesen werden, während sie lernen, Zusammenfassungen austauschen oder nach WG-Zimmern suchen – wie beispielsweise auf dem uniboard.ch.

von Andreas Schwarzinger und Malte Spielberger vom uniboard.ch